Neuer Weg, eigene Stärken: Quereinstieg mit Franchise

Beruflich neu anfangen und ein eigenes Unternehmen führen? Franchising eröffnet Menschen mit unterschiedlichen Lebensläufen diese Möglichkeit.

Irgendwann taucht sie auf, diese Frage: Soll das beruflich schon alles gewesen sein? Vielleicht wächst die Lust auf neue Aufgaben. Vielleicht möchte man nach Jahren in Anstellung etwas Eigenes aufbauen.

Wer die Branche wechselt, nimmt Fähigkeiten mit: Menschen führen, Kundschaft verstehen, Zahlen einschätzen. Man beginnt in einem neuen Geschäftsfeld – mit gewachsener Erfahrung. Gerade diese andere Perspektive kann für ein Franchisesystem wertvoll sein.

Was Quereinsteiger mitbringen

Eine Führungskraft aus dem Handel kennt Personalplanung. Jemand aus dem Vertrieb kann Beziehungen aufbauen. Diese Fähigkeiten lassen sich in vielen Franchisekonzepten einsetzen.

Wer die Branche wechselt, muss den neuen Markt kennenlernen. Manche Tätigkeiten verlangen Qualifikationen oder Erlaubnisse. Was kann ich bereits – und was muss ich lernen?

Franchisegeber suchen je nach Konzept unterschiedliche Persönlichkeiten. Häufig zählen unternehmerisches Denken, Lernbereitschaft und Führungskompetenz. Der Gründerwissen-Bereich des Deutschen Franchiseverbandes empfiehlt, die eigenen Beweggründe und Kompetenzen sorgfältig zu prüfen.

„Unsere Partnerinnen und Partner müssen nicht alle aus derselben Branche kommen. Entscheidend ist, dass sie Verantwortung übernehmen, sich auf unser Konzept einlassen und zugleich ihre eigenen Erfahrungen einbringen,“ so Rico Ritter, Gründer und Geschäftsführer von Die Steinpfleger

Selbstständig werden, ohne alles selbst zu erfinden

Im Franchising arbeiten Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem bestehenden Konzept. Sie nutzen eine Marke und erprobte Abläufe; je nach System unterstützen Schulungen, Marketing und Beratung. Auch der Austausch mit anderen Franchisepartnern kann gerade zu Beginn wertvoll sein.

Ein Besuch im Betrieb zeigt, wie das Konzept funktioniert. Personal, Kundschaft und Kosten gehören später zum eigenen unternehmerischen Alltag.

Wer schon Teams geführt hat, braucht womöglich Branchenkenntnisse. Andere benötigen mehr Begleitung. Entscheidend ist die Zusammenarbeit im Alltag.

„Am Anfang war für mich vieles neu. Geholfen hat mir, dass ich Fragen stellen und auf Erfahrungen im Netzwerk zurückgreifen konnte. Besonders entscheidend sind natürlich auch vertiefende Schulungen. Heute treffe ich meine Entscheidungen selbst und weiß, wen ich einbeziehen kann, wenn ich Unterstützung brauche,“ schildert Daniele Cioffi, Franchisepartner Die Steinpfleger, seinen Weg.

Erst vergleichen, dann entscheiden

Wer über einen Quereinstieg nachdenkt, sollte Konzepte vergleichen. Möchte ich selbst mit Kundschaft arbeiten oder ein Team führen? Welche Investition und Gebühren fallen an? Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag aus? Was berichten bestehende Partnerinnen und Partner?

Gelegenheit dazu bietet der Systemfinder des Deutschen Franchiseverbandes. Gründungsinteressierte können Systeme vergleichen und direkt Kontakt mit dem passenden Ansprechpartner aufnehmen.

Mehr unter www.franchiseverband.com/systeme-finden

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