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Ein Blick auf eine Branche, die es schafft, sich immer wieder neu zu erfinden – Systemgastronomie im Wandel., die es schafft, sich immer wieder neu zu erfinden – Systemgastronomie im Wandel.

Es sind bewegte Zeiten, auch für die großen Player der Systemgastronomie. Wirtschaftliche Unsicherheit, Fachkräftemangel, Inflation und die verhaltene Konsumstimmung der Verbraucher sind auch für die Gastrowelt spürbar. Umso wichtiger wird es für Franchisesysteme, sich wandeln und weiterentwickeln zu können. Aber sind solche Veränderungen nicht riskant? „Keinesfalls“, entgegnet Lisa Augusciak, Senior Manager Franchise & Franchise Relations bei McDonald’s Deutschland. „Veränderungen sind ein wichtiger Teil unserer DNA: Digitalisierung, neue Gästeerwartungen und der gesellschaftliche Wandel treiben uns an, unser System kontinuierlich zu verbessern.“ Und auch bei Domino’s Pizza Deutschland ist man überzeugt, dass Anpassungsfähigkeit wichtig ist: „Die vergangenen Jahre haben das gezeigt – und auch wie viel Potenzial in einem belastbaren Franchisesystem steckt“, so Hannah Schmidt, Chief Business Officer bei Domino’s. Wie haben sich beide Unternehmen in letzter Zeit entwickelt?

McDonald’s: Veränderung ist Teil der DNA.

Seit über 50 Jahren ist McDonald’s in Deutschland ein erfolgreiches Franchisesystem – mittlerweile ein Netzwerk aus mehr als 200 Franchisepartnerinnen und -partnern. Sie übernehmen Verantwortung, gehen voran und entwickeln die Marke weiter. Im Jahr 2024 wurden rund 70 Prozent des Umsatzes über digitale Kanäle wie die App, die digitalen Bestellterminals oder per Delivery erzielt. „Das zeigt, wie stark sich unser Geschäftsmodell weiterentwickelt hat“, so Augusciak. Rund 500 neue Standorte will das Unternehmen in den kommenden Jahren eröffnen und bis zu 1 000 bestehende Restaurants modernisieren. Der anstehende Generationenwechsel in den Partnerschaften eröffnet dabei neue Chancen – für erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer ebenso wie für jene, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen. McDonald’s bietet ihnen die Möglichkeit, als Teil eines starken Netzwerks unternehmerisch zu handeln, mit Unterstützung eines Partners, der bereits bewiesen hat, dass Wandel und Stabilität zusammen ­funktionieren.

Wachstum als Strategie

„Wachstum ist bei uns kein Zufall“, sagt Lisa Augusciak, „sondern Strategie. Unsere Stärke entsteht durch enge Zusammenarbeit, in die Franchisepartnerinnen und -partner ihre Erfahrungen mit einbringen, wir ihnen zuhören, gemeinsam Lösungen entwickeln und Impulse setzen für die Weiterentwicklung des gesamten Netzwerks.“ Das schafft ein Umfeld, das nicht nur wirtschaftlich stark ist, sondern auch menschlich zusammenhält – und es ist lernfähig: „Wir reflektieren, testen, passen an – und lassen auch mal los, wenn etwas nicht so wie geplant funktioniert. Diese Haltung macht
uns widerstands- und zukunftsfähig“, erklärt Lisa Augusciak.

Illustration: © Niko Dola / Shutterstock.com

LISA AUGUSCIAK

Senior Manager Franchise & Franchise Relations bei McDonald’s Deutschland. Das 1971 gegründete Unternehmen ist deutschlandweit an rund 1 370 Standorten vertreten, über 90 Prozent davon werden von selbstständigen Franchisepartnern geführt, die übrigen von McDonald’s selbst.

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